Tipps für Gastronomen: Vier Apps mit denen der Neustart gelingt

Tipps für Gastronomen: Vier Apps mit denen der Neustart gelingt

Kirsten Stünkel

Mancherorts müssen GastgeberInnen die Kontaktdaten der BesucherInnen erfassen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. (Foto: Claudio Schwarz, Unsplash)

(Mai 2020) Online reservieren und als Gast per QR-Code einchecken? Diese digitalen Lösungen unterstützen Gastronomiebetriebe gemäß der Corona-Vorschriften.

Fast alle Bundesländer ermöglichen nun die Wiedereröffnung von Restaurants. Die Lockerungen werden bundesweit nicht einheitlich angeordnet, daher gibt es weiterhin zwischen den Bundesländern Unterschiede. Mancherorts, etwa in Niedersachsen und in Mecklenburg-Vorpommern, müssen GastgeberInnen die Kontaktdaten der BesucherInnen erfassen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA gilt für alle UnternehmerInnen bundesweit Verantwortung für die Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen und die Hygieneanforderungen zu tragen. Registrierungen in Restaurants werden oftmals mit einem einfachen Zettel und einem Kugelschreiber gelöst, Reservierungen telefonisch. Doch bieten analoge Lösungen häufig Raum für Fehler. Die folgenden vier Apps sind schnell genutzt und schaffen digitale Abhilfe. 

Bookatable

“Bookatable” von der Tripadviser-Tochter “thefork” ist bekannt als Online-Plattform für Restaurant-Reservierungen. Laut den Betreibern kooperieren sie bereits mit 3200 Partnern im deutschsprachigen Raum. Die App kann sowohl Gästen als auch Gastronomen Abhilfe schaffen, um Online-Reservierungen vorzunehmen und einzusehen, welche Kapazitäten die Restaurants haben – auch gemäß der aktuellen Corona-Vorschriften. 

Opentable

Auch die App “Opentable” ist als Online-Reservierungs-App bekannt und erfreut sich laut Chip neuerdings einer hohen Nachfrage. Sie ist Teil der bekannten Plattform “Booking.com”. Die App zeigt verfügbare Plätze in Restaurants an und der Aufenthalt kann anschließend bewertet werden, auch über die eigene Website können die Funktionen genutzt werden.

LunchNow

“LunchNow” will gute Tipps zum Mittagessen liefern und bietet Gastronomen nun eine kostenlose Registrierung an, um sich in der App zu präsentieren. Welche Services aktuell bestehen, zum Beispiel Abholung oder Kartenzahlung, sollen ebenfalls zu Restaurants vermerkt sein – für mehr Transparenz für die VerbraucherInnen. Für NutzerInnen ist die App umsonst, die App fokussiert sich aktuell allerdings auf Großstädte.

Recover

Die App “Recover” will die Registrierung von Gästen noch einfacher gestalten, mit einem QR-Code, den Gäste zu Beginn ihres Besuchs einscannen können. Die Open-Source-Software verspricht Gastronomen, die Daten verschlüsselt zu sichern. Die Betreiber der App sollen keinen Zugriff auf die Kontaktdaten haben, sondern nur die Gastronomen – Daten sollen für vier Wochen gespeichert werden. “Das bedeutet für Dich und Deine Gäste: Mehr Sicherheit, besserer Datenschutz und ein hoher Komfort beim Besuch”, versprechen die Betreiber. Die Software wurde von der Digitalagentur Railslove in Köln in Kooperation mit dem Verband Kölner Clubs und Veranstalter und der IG Kölner Gastronomie entwickelt, aktuell kann sie 14 Tage kostenlos getestet werden. 

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SHZ – Schleswig-Holstein
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