E-Commerce-Experte zeigt: So einfach richten Sie Ihren Online-Shop ein

E-Commerce-Experte zeigt: So einfach richten Sie Ihren Online-Shop ein

Kirsten Stünkel

Manuel Wortmann ist Geschäftsführer des Osnabrücker Unternehmens Basecom, das sich auf E-Commerce-Lösungen sowie Portal- und Anwendungsentwicklungen fokussiert hat. (Foto: Basecom)

(Mai 2020) UnternehmerInnen haben nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, wenn sie einen Online-Shop einrichten wollen. Manuel Wortmann, Geschäftsführer des Osnabrücker Unternehmens Basecom, das sich auf E-Commerce-Lösungen sowie Portal- und Anwendungsentwicklungen fokussiert hat, kennt die richtigen Tricks um zu starten.

Zunächst können eigene Angebote auf bestehende Plattformen, auf Marktplätze, gebracht werden – oder es kann auch ein eigener Online-Shop eingerichtet werden. Doch, wie sollte die Entscheidung erfolgen? “Das ist eine klare Abwägung”, so Wortmann. ”Habe ich die Möglichkeit eine Marke aufzubauen, oder habe ich vielleicht schon eine Marke, die bekannt ist im lokalen Umfeld? Dann ist es viel einfacher unter dem Markennamen, einen eigenen Shop einzurichten, den ich vollkommen im Griff habe.” Dennoch betont Wortmann, dass sich ein eigener Shop und Produkte auf einem bestehenden Marktplatz nicht ausschließen. 

Jeder kann beginnen

Umfangreiche Vorkenntnisse im Programmieren seien für eine einfache Variante eines Onlineshops nicht notwendig. “Jeder, der ein bisschen Interesse hat, sich mit dem Computer auseinander zu setzen, wird es wahrscheinlich auch schaffen, eine rudimentäre Version eines eigenen Onlineshops in einem Baukasten-System zu erstellen. Einfach probieren!”, rät Wortmann. Meist sei die größte Herausforderung bei KundInnen mit einem großen Produktportfolio nicht die Einrichtung, sondern “den Produktkatalog mit Informationen anzureichern”, so Wortmann.

Newsletter

Informieren Sie sich über die Zukunft des Mittelstands.

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.

SHZ – Schleswig-Holstein

Die Preise für das Einrichten eines Onlineshops variieren stark. Modelle, mit einem Dienstleister zusammenzuarbeiten und etwa ein Shopify-Modell zu nutzen, das sei im Rahmen von “ein paar Hundert Euro” möglich, sagt Wortmann. Wenn jedoch weitere Komponenten hinzukommen würden, wie etwa eine Bestandsverwaltung oder der Versand, würden auch mehr Abhängigkeiten hinzukommen: “Für mehr Abhängigkeiten brauche ich komplexere Systeme, da ist man schnell aus dem Baukasten-System raus”, so Wortmann. Kleine Lösungen gibt es natürlich auch, wie “ein konfigurierbares Shopsystem, das nimmt einem sehr viele dieser Prozessprobleme ab, indem es mehr Standards für den Verkaufsprozess vorgibt”, so der Experte.  

Kenne Sie eigentlich die „NETZfeld: Meet the expert”-Folge mit Manuel Wortmann? Hier finden Sie das komplette Gespräch als Video. Erfahren Sie mehr, wie Sie einen Onlineshop starten kann, was Sie dabei unbedingt beachten sollten und was gar nicht geht.

Teilen Sie den Inhalt: